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BetterAndGreen
So langsam wird man auf uns aufmerksam. Das Blog und unser @betterandgreen Twitter-Account haben uns (un)gewollt schon ein wenig Aufmerksamkeit zukommen lassen. Anbei findet ihr eine kurze Übersicht über die bisherigen Artikel:
Sebastian Backhaus’ Blog - Blogger von “Einfach Nachhaltig” planen neuen Online-Shop
LIVE SHOPPING DAYS - BetterAndGreen: Ein nachhaltiges Angebot entsteht
Bernd Röthlingshöfer - betterandgreen: Das guut.de für Öko-Produkte kommt in Kürze
Ökomarketing - Live Shopping für Öko-Produkte
Wir freuen uns sehr über das durchweg positive Feedback zu unserer Idee. Besonders positiv wird die Offenheit unseres Entwicklungsprozesses hervorgehoben. Diese wollen wir in jedem Fall weiter beibehalten. Unser erfolgreicher Wettbewerb bei crowdSpring und die positiven Erfahrungen, die wir bei der Einbindung unserer Blog-Leser in die Logo-Entstehung hatten (siehe http://betterandgreen.de/blog/betterandgreen-logo-entwuerfe/) haben uns darin bestärkt diesen Weg weiterzugehen.
Wir freuen uns über jedes Feedback, jeden Kommentar, jede Email und jede Nachricht über Twitter. Diese helfen uns dabei unsere Idee voranzutreiben und uns auch nach euren Wünschen, Ideen und Meinungen zu richten. Zudem ist es jedes Mal ein ungeheurer Motivationsschub, wenn wir sehen, hören oder lesen, dass auch andere Menschen an unsere Idee glauben. Vielen Dank dafür.

Vor zwei Tagen ist der von uns gestartete Design-Wettbewerb bei crowdSpring ausgelaufen. crowdSpring ist eine offene “Ausschreibungs”-Platform, die Auftraggeber und Kreative zusammebringt. Jeder der auf der Suche nach einem Logo, Geschäftsunterlagen, einer Internetseite oder sonstigen kreativen Dienstleistungen ist, kann bei crowdSpring ein eigenes Projekt starten, ein kurzes Briefing erstellen und einen Award ausloben.
In unserem Fall haben wir 500$ für ein Design-Konzept zu unserer Internetseite ausgelobt. 17 Designer haben teilgenommen und insgesamt 80 unterschiedliche Konzepte eingereicht. Der Wettbewerb wurde auch vom Live Shopping Days-Blog entdeckt und recht positiv erwähnt. Vielen Dank hierfür!
Entschieden haben wir uns für das folgende Design:
Wir werden das Design natürlich noch ein wenig anpassen und müssen natürlich auch schauen, welche Elemente sich umsetzen lassen. Wir würden uns daher über Anregungen, Feedback und Wünsche sehr freuen.

UPDATE #3: “With great power comes great responsibility” Nach mehr als 15.000 Besuchen auf diesem Artikel wurde es nach über zwei Jahren mal wieder Zeit für ein Update.

betterandgreen ist jetzt auch eine grüne Suchmaschine!
Die Einnahmen (ich rechne hier mit ungefähr 2,53 / Jahr) werden für Klimaschutzprojekte verwendet (heißt: ich kaufe mir hierfür Energiesparlampen).
Weitere, manchmal sogar ernstgemeinte Alternativen findet ihr im folgenden Artikel:
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Gibt es ökologisch sinnvolle Alternativen zu Google? In den letzten Tagen ging ein Aufschrei durch die Bloggerszene. Als Reaktion auf einen Artikel aus der Sunday Times UK (Revealed: the environmental impact of Google searches), der Forschungsergebnisse von Alex Wissner-Gross (Harvard) aufführte, wonach zwei Suchen bei Google genau soviel Energie verbrauchen, wie das Eritzen von Wasser für eine Tasse Tee. Eine Suche bei Google erzeugt seiner Berechnung nach 7g CO2-Emissionen.
Die Geschichte wurde sofort international (siehe Treehugger) wie auch in Deutschland (siehe till we *). Blog, Süddeutschen Zeitung, scholarz) direkt aufgenommen. Besonders hervorzuheben ist der Artikel bei GREEN RENAISSANCE der detailliert auf die Hintergründe eingeht. Die Antwort von Google ließ nicht lange auf sich warten. Dort geht man von anderen Daten aus und kommt auf einen ausstoß von nur 0,2g CO2 und verwiest zudem auf seine Anstrengungen, diesen Wert weiter zu reduzieren.
Bei netzwertig findet sich dann auch ein Artikel, der darauf hinweisst, wieviel Mehrwert und Effizienz Google und das Web insgesamt unserer Gesellschaft bringen.
Wenn ich, zum Beispiel, statt in die Bibliothek fahren zu müssen, eine Suche auf Google ausführen kann, um meine Information zu bekommen, sorgt die Nutzung von Google für eine Senkung an Emissionen. [...]
Führt man diese Betrachtungsweise im Kontext auf das ganze Web weiter, wird es noch offensichtlicher, dass die Nutzung des Netzes insgesamt wohl eher einer nachhaltigeren Gesellschaft zuarbeitet, als umgekehrt.
Auch ich denke, dass das Web eher Vorteile für die Umwelt bringt, auch wenn die gesamte IT-Industrie soviel CO2-Emissionen erzeugt wie die Flugindustrie (siehe ZDNet). Aber es gibt gerade bei den Suchmaschinen viele Alternativen zu Google, die auf die eine oder andere Art versuchen nachhaltiger zu agieren. Im Folgenden möchte ich einige davon vorstellen. Die Aufstellung beruht auf einem Artikel bei Treehugger, aber ich denke, dass eine deutsche Version keine schlechte Idee ist:
Es gibt eine Menge grüne Suchmaschinen, oder solchen, die einem wohltätigen Zweck dienen. Diese Seiten sind sehr ähnlich zu Google oder Yahoo und basieren auch in vielen Fällen auch auf deren Suchtechnologie. Anders jedoch als ihre großen Brüder verwenden sie ihre Werbeeinnahmen für wohltätige Zwecke.
Die Suchmaschinen werden in drei Kategorien eingeteilt:
- Suchmaschinen für Weltverbesserer – Seiten, die ihre Gewinne oder Prozente ihrer Einnahmen an wohltätige Zwecke spenden.
- Suchmaschinen mit “grünen” Suchergebnissen – Seiten, die ihre Suchtreffer nur auf Informationen und/oder Produkte von geprüften “grünen” Anbietern beschränken.
- Suchmaschinen mit anderen ökologischen Ansätzen.
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Suchmaschinen für Weltverbesserer
EcoSearch wird von David Krasnow in seiner Freizeit betrieben.
- 100% der Gewinne werden an Organisationen, die auf der About-Seite gelistet sind, gespendet.
- Die Suchergebnisse liefert Google.
- afroo wird von einer Gruppe deutscher Stundenten betrieben.
- 100% aller Einkünfte werden zum Bau von Schulen in Afrika verwendet (Zusammenarbeit mit unicef).
- Die Suchergebnisse liefert Yahoo!.
- Mehr Infos bei Alles, was gerecht ist.
- Ecosia wird von Christian Kroll betrieben, der ebenfalls Znout und Forestle betreibt. Das Geschäft mit den grünen Suchmaschinen scheint also ganz einträglich zu sein.
- 80% der Werbeeinkünfte gehen an Regenwaldprojekte
- Die Suchergebnisse kommen von Yahoo! und Bing
- Anbei auch noch ein kleines Video zu Ecosia:

- GoodSearch spendet 50% seines Umsatzes.
- Die Nutzer können auswählen, welche Organisationen die Spenden bekommen
- Die Suchergebnisse liefert Yahoo!.
GoodTree spendet 12,5% seines Umsatzes an wohltätige Organisationen, die von den Nutzers bestimmt werden können.
Die Seite bietet weit mehr als ein einfache Suchmaschine (sieht eher aus wie iGoogle) und bietet auch die Möglichkeit Gruppen zu bilden.Zudem zeichnet sich GoodTree duch eine ausgesprochene Transparenz aus. So wird eine Kontrolle durch unabhängige Wirtschaftsprüfer durchgeführt und Auszahlungen an die wohltätigen Organisationen detalliert veröffentlicht.GoodTree arbeiet als Meta-Suchmaschine und liefert Ergebnisse von Yahoo!, Google, Ask und Windows Live.
Forestle ist eine unabhängige nicht-profitorientierte Webseite.
- Alle Überschüsse gehen an das “Adopt an Acre” Programm unserer gemeinnützigen Partnerorganisation The Nature Conservancy und kommen somit dem nachhaltigen Schutz der Regenwälder weltweit zugute.
- Suchergebnisse kommen von Yahoo!.
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Suchmaschinen mit “grünen” Suchergebnissen
Rivva Nachhaltig – Der Meme-Tracker von Frank Westphal zeigt die neusten Trends aus der deutschen Nachhaltigen Bloggerszene. Durchsuchen kann man diese dann auch.
Truevert sicherlich die weit entwickelste grüne Suchmaschine, die bereits die semantische Suche verwendet. Mehr Infos gibt es in diesen Artikel bei treehugger.
Green Maven - von Treehugger für die Suche nach grünen Inhalten empfohlen.
The Green search - Grüne Suche mit einem Fokus auf Kanada.
Ecoseek - Ist die Suchmaschine für umweltfreundliche und grüne Produkte.

Green Link Central - Alle Feeds, die von der Suchmaschine durchsucht werden, sind nach eigenen Angaben handverlesen.
Die Umweltlupe - Bei Umlu belegen umweltfreundlich Webseiten die TOP-Positionen der Suchergebnisse. Firmen, Unternehmen oder Projekte, die eine nachhaltige Politik betreiben oder die bei Ihren Produkten / deren Herstellung auf Umweltschutz achten, werden aufgenommen.
“benutzerdefinierte Google Suche”, die Reto gebastelt hat und mit den Blogs aus der Liste von Michael Wenzl gefüttert wird. Besonders praktisch wenn man an einem Blogartikel schreibt und wissen möchte ob die Kollegen bereits das Thema behandelt haben.
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Suchmaschinen mit anderen ökologischen Ansätzen
Seiten, die zum Ausgleich ihrer Emissionen CO2-Zertifikate kaufen oder Bäume pflanzen:

echocho: CO2-neutral, für je 1.000 Suchanfragen werden zwei Bäume gepflanzt.
treehoo: Auch hier werden Bäume zum Ausgleich gepflanzt
Znout ist eine unabhängige Website, die auf der benutzerdefinierten Suche von Google basiert. Der CO2-Ausstoß auf den Znout-Websites wird durch unseren unabhängigen Partner CO2stats ermittelt. Entsprechend der verbrauchten Energiemenge kauft CO2stats Zertifikate für erneuerbare Energien und gleicht so den CO2-Ausstoß von Znout aus.
Seiten die anstatt des üblichen weissen Hintergrundes, einen schwarzen verwenden. Dies macht allerdings nur Sinn bei Röhrenmonitoren. Große Unterschiede gibt es zwischen den einzelnen Diensten nicht:
Blackle
Blaxel
Earthle
Google-black blogspot
GreenerGle
iBlackle
Jabago
Ninja
Power-google blogspot
Search Greener
Search-in-color
Trek
Greygle
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Weitere Artikel zu grünen Suchmaschinen:
Utopia - CO2-neutrale und ökologische Suchanfragen im Internet
Klima sucht Schutz - Was bringen grüne Suchmaschinen?
Green Computing Portal – Grüne Suchmaschinen – was steckt dahinter!?
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Wer weitere grüne Suchmaschinen kennt, kann diese gerne in den Kommentaren hinterlassen. Ich werde versuchen diese Liste auf dem neuesten stand zu halten.
UPDATE #1: Vielen Dank an Andreas Kühl von energynet für die Hinweise auf Forestle und Znout und an Michael Wenzl für Reto benutzerdefinierte Google-Suche
UPDATE #2: Umlu wurde der Liste hinzugefügt!
UPDATE #3: “With great power comes great responsibility” Nach mehr als 15.000 Besuchen auf diesem Artikel wurde es nach über zwei Jahren mal wieder Zeit für ein Update.
Anfang Februar kommt Motorola mit dem Moto W233 Renew in den USA auf dem Markt. Die Kunststoffschale des Gerätes wird aus recycelten Plastikflaschen hergestellt und auch sonst wurde bei der Herstellung auf einen niedrigen CO2-Verbrauch geachtet. Der Energiebedarf bei der Fertigung liegt damit um 20% niedriger als bei einer herkömmlichen Produktion. Zudem soll das Handy vollständig recyclebar sein.
Technisch ist das Moto W233 Renew eher schwach auf der Brust (siehe dazu den Golem-Artikel), und wird somit wohl im unteren Preissegment angesiedelt sein. Trotzdem, ein Anfang ist gemacht, jetzt müssen nur noch mehr Hersteller auf den Zug aufspringen und auch hoffentlich richtig coole grüne Gadgets liefern.
Volker Pispers, sehr lustig, sehr richtig, sehr wahr.
Was tun wir mit einem geretteten Planeten, wenn wir keine Arbeitsplätze mehr haben? Dann doch lieber umgekehrt.
via Fefes Blog















