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Hannes Offenbacher startet “100.000 Gesichter für die Chance Nachhaltigkeit”

Wow, was so ein Blog doch alles bewirken kann. Am Anfang steht die Kooperation von Utopia und MySpace, die mit “Meine Welt” versucht unseren Planeten zu retten (siehe BioEmma - Utopia kooperiert mit MySpace: “Meine Welt” will verändern). Es entsteht hier eine Diskussion über die vermeintliche Sinnkrise von Utopia und ob es nicht sinnvoller wäre die Menschen da abzuholen wo sie sind, nämlich in den schon bestehenden sozialen Netzwerken (siehe Kommentar von Hannes Offenbacher). Schnell ist Facebook als die bestmögliche Plattform ermittelt, da hier das größte virale Potential steckt und schwupps gründet Hannes die Facebook-Gruppe “100.000 Gesichter für die Chance Nachhaltigkeit“.

Hannes erklärt in einem Blogeintrag zu “100.000 Gesichter für die Chance Nachhaltigkeit”, welche Gründe ihn veranlasst haben die Gruppe zu gründen und welche Ziele er damit verfolgt.

Hannes möchte, dass Nachhaltigkeit nicht mehr nur isoliert auf einzelne Teilbereiche wahrgenommen und oberflächlich in der Öffentlichkeit kommuniziert wird, sondern dass sich das Drei-Säulen Modell der Nachhaltigkeit auch in der breiten Masse verbreitet. Sein Ziel ist es, dass die Gruppe bis Ende 2009 wirklich 100.000 Mitglieder umfasst.

Ein Anfang ist gemacht. Nach knapp 30 Stunden umfasst die Gruppe jetzt 200 Mitglieder und jetzt folgt wahrscheinlich die kritischste Phase im Aufbau der Gruppe. Der Tipping Pont, den ja auch Utopia noch versucht zu erreichen, muss überwunden werden und das wird nicht einfach.

Was der Gruppe jetzt noch fehlt, ist ein gemeinsames Ziel oder gemeinsame Aktionen, die die bisherigen Mitglieder dazu veranlassen neue Mitglieder zu werben. Messen muss sich die Gruppe sicherlich mit “Meine  Welt”, die es in ihrer auch sehr kurzen Bestandszeit bisher auf über 9.000 Mitglieder gebracht hat. Als Anreiz gibt es hier immerhin eine Baumpflanzaktion in Tansania und die Aussicht auf den Gewinn von Bioschokolade.

Wer Ideen hat, wie man das Wachstum von “100.000 Gesichter für die Chance Nachhaltigkeit” nachhaltig ausbauen kann und welche Ziele die Gruppe verfolgen soll, kann dies gerne in den Kommentaren ausführen.

Da wurde wohl eine kleine Lawine ausgelöst. Toll, dass sich auch viele andere Blogs mit dem Thema beschäftigen und die Verlinkung und das Netzwerken der nachhaltigen Blogs weiter zunimmt. Weiter so:

Vital Genuss, Organic Blog, Bio Emma, LOHAS Lifestyle, Die_Farmblogger, energynet, Kaffee-Satz, gokui signs.

Green Car of the Year 2009 – Autos aus Deutschland vorne mit dabei

green car of the year 2009 400x184 Green Car of the Year 2009  Autos aus Deutschland vorne mit dabeiTOP 5 Green Car of the Year 2009

Wer hat eigentlich gesagt, dass die deutsche Automobilbranche nicht innovativ genug sei und zu lange den Trend umweltfreundliche Autos zu bauen verschlafen habe? Ha’, falsch gedacht. Bei der Wahl des Green Car Journal zum grünsten Auto des Jahres 2009, stehen drei deutsche Fabrikate in den TOP 5 und damit in der Endausscheidung.

BMW 335d, SMART FORTWO, VW JETTA TDI stellen sich dabei dem FORD FUSION HYBRID und dem SATURN VUE 2 MODE HYBRID. Wollen wir hoffen, dass die deutsche Automobilindustrie diesen Weg weiter geht, damit Fahrspass und Umweltfreundlichekeit keine Gegensätze sein müssen.

via GreenDaily

Erntedank – Update der Blogroll

In der vergangen Zeit sind uns einige Blogs ans Herz gewachsen, die uns mit guten und sehr guten Artikeln die Zeit versüßt haben. Wir möchten uns daher, wie es anscheinend üblich ist (siehe Sprechblase und Werbeblogger), mit Erntedank-Links revanchieren und die Blogs gleichzeitig in unsere Blogroll aufnehmen.

Nachhaltigkeits Blogs

links for 2008-11-01

Utopia in der Sinnkrise?!

Michael Wenzl berichtet auf Bio Emma über die Kooperation von Utopia und MySpace bei “Meine Welt” und kommt dabei auch auf den Spagat zu sprechen, den Utopia zwischen Glaubwürdigkeit und Wirtschaftlichkeit bewältigen muss. Auch in den Kommentaren wird kritisch mit Utopia umgegangen: Hans-Jürgen Langenbahn vom Blog Kaffee-Satz ist nicht von Utopia überzeugt und empfindet die Seite als “nicht echt”. Und auch in diesem Blog wurde schon kritisch über Utopia diskutiert (siehe Utopia knackt die 25.000 Nutzer Marke).

Die gleiche Diskussion spielt sich auch innerhalb Utopias ab (siehe Utopia-Forum). Viele Utopia-Mitglieder fühlen sich durch die massive Vermarktung von Utopia und die oft unkritische Verzahnung von Inhalten und Werbung hintergangen. Utopia zahlt beispielsweise in seinem Zanox-Partnerprogramm 2-3 Euro pro neuem User, bebetreibt  Linktausch mit einem Frauenmagazin das Pelz als Modetrend darstellt und veranstaltet verschiedene Aktionen mit Vaillant.

Die Frage ist, hat Utopia bisher einfach die falsche Zielgruppe angesprochen, diejenigen mit dem LOHASS? Oder wäre der aktive Teil der Utopia-Community wohl besser bei fairdo aufgehoben?

Utopia wird in genau einer Woche 1 Jahr alt und steckt in seiner ersten Sinnkrise. Es bildet sich ein Konfilkt heraus, der zeigt, dass die wirtschaftlichen Ziele der Macher nicht immer im Einklang mit den ideellen Zielen der Mitglieder stehen. Utopia will Wachstum um jeden Preis, während zumindest der aktive Part Community am liebsten unter sich bliebe. Für Utopia definiert sich die eigene Relevanz über Größe, für die Mitglieder über ihre Aktionen und ihre in und um Utopia angestoßenen Projekte. Utopia sucht konstruktive Pragmatiker, die aktive Community besteht aus zu einem großen Teil aus ideologie-getriebenen Aktivisten. LOHAS vs. LOVOS. Öko 2.0 vs. Öko 1.0. Neo-Ökos vs. Alt-Ökos.

Persönlich sehe ich diesen Konflikt sehr kritisch. Ein Kampf zwischen den beiden Lagern hat für keine der beiden Seiten Vorteile, besonders dann nicht, wenn er nicht konstruktiv geführt wird. Die Überzeugungstäter sind, so leid es mir tut, nur eine Minderheit, die große Masse gehört zu den Hedonisten, die den “Lifestyle of Health and Sustainability” leben. Natürlich würde auch ich mir mehr Überzeugungstäter wünschen, aber glaube auch, dass selbst der SUV-Fahrer mit Bionade am Steuer bereits einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hat (siehe Was bin ich? – Auf der Suche nach der nachhaltigen Identität). Ein Wachstum von Utopia kann und wird in der Tat dieser Bewegung eine kräftigere Stimme verleihen und hoffentlich auch den Unternehmen zeigen, wie immer mehr Menschen ticken, welche Bedürfnisse diese haben und nach welchen Produkten sie verlangen.

Utopia startet vielleicht keine Revolution, aber eine Evolution ist bestimmt nachhaltiger. Alt-, Neo- und Pseudo-Ökos aller Länder vereinigt Euch, nur gemeinsam können wir es schaffen.