- Ergebnisse der Allianz-Umfrage zum Thema ökorrektes Leben.
Recycle for London hat eine schöne kleine Kampagne herausgebracht, die wieder vermehrt auf Recycling aufmerksam machen soll und sich gegen die Einstellung “Recycling is sooo last year” stellt. Denn Recycling ist wichtiger als je zuvor (why recycling is still as important as ever).
Evil Bin, der böse Müllsack, soll verhungern und nicht mehr unnötig mit Glas, Dosen, Papier und vielem mehr gefüttert werden.
Starve Your Bin is Recycle for London’s campaign to urge Londoners to put less into the black bin bag and more into the recycling.
Did you know that London recycles 20 per cent of its rubbish, but around 60 per cent of what we feed our black bins could be recycled?
Everyone in London can recycle glass, cans and paper at the very least. But with most London boroughs collecting a far wider range of materials, it is easier than ever to recycle and make London a greener place to live.
Schöne Initiative, schöne Videos.
via ecostreet
- Det Müller über die umweltfreundlichen Werbekonzepte der englischen Werbeagentur Curb. Die Schneeabdrücke, Reverse Grafitti oder auch Sandskulpturen als Träger für Markenbotschaften verwenden.
- Slums könnten als Vorbild für eine effiziente Ausnutzung von Materialen und ein effektives Zusammenleben dienen, so Prince Charles(tags: Gesellschaft Nachhaltigkeit)
- Der mexikanische Hersteller chicza vertreibt den ersten biologisch abbaubaren Kaugummi.
Wer hätte das gedacht, noch am Freitag war ich davon überzeugt, dass die Idee eines nachhaltigen Liveshoppings ziemlich einmalig wäre, da läuft mir nach EcoSteal – Nachhaltiges Liveshopping jetzt schon das zweite Exemplar innerhalb von 3 Tagen über den Weg.
Kleiner Marketing Exkurs: Green Baby Bargains hat im Gegensatz zu EcoSteal eine ganz klar fokussierte Zielgruppe, die einen besonderen Wert auf die Nachhaltigkeit der von ihr nachgefragten Produkte legt. Mein Dasein als strategischer Konsument hat sich eigentlich erst richtig mit der Geburt meines Sohnes entwickelt. So ein einschneidendes Erlebnis, das gleichbedeutend mit dem Übergang in eine neue Lebensphase ist, ist aus Marketingsicht ein idealer Trigger, um mit gezielten Werbebotschaften oder angeboten Kunden anzusprechen. Erst als ich merkte, dass ich nicht nur mir selbst gegenüber verantwortlich bin, sondern auch für meine Kinder und für die Welt in der sie leben und aufwachsen Verantwortung trage, habe ich auch mein Einkaufsverhalten dementsprechend umgestellt. Auch ich bin erst durch dieses Ereigniss besonders für solche Werbebotschaften ansprechbar geworden. Dies “Life-Stage-Marketing” ist sicherlich ein guter Ansatz um die Lohas-affine Zielgruppe anzusprechen.
Bei Green Baby Bargains hat man dann auch die Zielgruppe der jungen Eltern mit Kindern mit einem Alter bis zu fünf Jahren ins Auge gefasst. Die Besitzer des Shops, die Schwestern Jill & Jenn, beides selber Mütter, achten bei den Produkten besonders auf die Qualität und auf einen Mindestrabatt von 50% auf den empfohlenen Ladenpreis. Das nenn’ ich aber mal ein Wort. Alle Produkte müssen eine der folgenden Kategorien erfüllen:
- chemiefrei
- umweltfreundliche Verpackung
- Hergestellt aus nachhaltigen, erneuerbaren oder recycleten Materialien
- Hergestellt mit Bedacht auf geringe Umwelteinflüße
- Fair gehandelt
- Hergestellt mit möglichst wenigen oder ohne künstliche Materialien
Im Gegensatz zu Ecosteal ist dieses Konzept um Weites ausgereifter. Ich wünsche Jill & Jenn alles Gute und viel Erfolg.

DIE GRÜNE TOMATE - ausgezeichnet unreif
Zur Zeit läuft wieder die Abstimmung zur Grünen Tomate, der Preis für dreistes Greenwashing, diesmal für den Monat Februar. Weitere Infos zur Aktion gibt es hier.
So langsam wird die grüne Tomate auch erwachsen und kann schon einige Erfolge aufweisen. Im November gewann beispielsweise der Essener RWE-Konzern für sein “Pro-Klima-Strom”-Angebot. Der Konzern nahm den Preis zu dem auch eine Urkunde, sowie ein Kunstwerk (siehe Utopia-Forum) persönlich in seiner Zentrale entgegen und stellt sich nun im Forum von Utopia den kritischen Fragen der Utopisten.
Zusätzlich zur GRÜNEN TOMATE, die Unternehmen auszeichnet, die negativ auffallen, wird in Kürze als Gegengewicht, ein weiterer Preis, die ROTE TOMATE, ins Leben gerufen werden. Hiermit sollen, im monatlichen Wechsel, Unternehmen ausgezeichnet werden die vorbildlich nachhaltig agieren.
Zur Wahl für die GRÜNE TOMATE stehen in diesem Monat:
- Horst Seehofer für seine Neujahrsansprache Ernennung von Markus Söder als bayr. Umweltminister
- TUIfly für ihren Klimaschutzablasshandel
- Verband Metallverpackungen für das Vergessen des Gesamtenergieverbrauches + Werben mit heiler Natur
- WIBO aus Hamburg für falsche und beschönigte Aussagen über ihre Elektroheizungen
- Die Bundesregierung für die “Umweltprämie”
- Utopia wegen Zweifel an ihrer Nachhaltigkeit
- Vattenfall für ihre verschleiernde Klimaunterschriften-Aktion
- Renault für ihre Radiowerbung
- KFZ-Steuerberfreiung für Neuwagen
- Deutscher Nachhaltigkeitspreis wegen Verwässerung des Begriffs der Nachhaltigkeit
Na, wer hat es Eurer Ansicht nach diesen Monat verdient?
