Ich bin, nach einem weniger erfolgreichen Debüt um die Jahrtausendwende, wieder unter die Aktionäre gegangen. Letztes Jahr, als die Finazkrise schon lange Realität war, habe ich mir eine Aktie am gerade erschienenen Angelika Express Album gesichert.
Wer sich über das Projekt informieren möchte, der sollte sich einfach, auch wenn man leider nicht mehr einsteigen kann, die Seite zur Aktie – Angelika Aktie – anschauen. Dort werdet ihr auch lesen, dass 80% der Einnahmen an die Anteilseigner, also auch an mich, ausgeschüttet werden. Also, kauft die Platte und macht mich reich.
Hier schonmal ein kleiner Vorgeschmack.

Neues von Samsung auf dem Markt für Eco Gadgets und umweltfreundliche Handys. Nach dem Motorola Moto W233 Renew, das aus recycelten Plastikflaschen hergestellt wird, soll in der zweiten Jahreshälfte 2009 das Blue Earth erscheinen. Ebenfalls aus alten Plastikflaschen zusammengebastelt, verfügt es zusätzlich über Solarzellen auf seiner Rückseite und befriedigt mit seinem Touchscreen zudem auch höhere technische Ansprüche als das W233 Renew.
Die Solarfunktion ist schon sehr cool, die Frage bleibt aber, ob der sehr wahrscheinlich hohe Energiebedarf ausschließlich durch die Solarzellen gedeckt wird.
Zudem sind noch ein paar weitere Öko-Features eingebaut. Neben dem Schrittzähler, der einem ansagt, wieviele Bäume man durch sein gehen gegenüber fahren gerettet hat verfügt es zudem über einen Energiespar-Modus.
Abschließend noch ein kleines Video über das Samsung Earth.
- Klimafreundliches Verbraucherverhalten kann zu einer weiteren Säule des Klimaschutzes werden und bietet Unternehmen erhebliche Marktchancen. Bisher wird dieses Potential allerdings kaum genutzt. Dies zeigen die Ergebnisse der 2°-Studie "Klimaschutz für Alle!". Demnach wünschen sich die Verbraucher bessere Orientierungshilfen durch klare Kennzeichnungen und ein größeres Angebot an klimafreundlichen Produkten.
- Mit ihrer Porno-Wir-AG will ein skandinavisches Paar von Berlin aus den Regenwald retten. Nur: Von "Fuck For Forest" will sich mancher ungern helfen lassen. Johansson und Ellingsen betreiben mit fuckforforest.com eine etwas andere Porno-Internetseite. Bis zu 1.000 Mitglieder zahlen monatlich für die Ökopornografie mit Botschaft. Das Geld, das sie damit verdienen, ist für die Rettung des Regenwaldes bestimmt.
Da habe ich gestern prophezeit, dass es in Zukunft noch viele, viele Smart Mobs geben wird und schon fällt mir heute wieder einer auf (via Sebastian Backhaus). Philipp Gloeckler ruft zum ersten Carrotmob in Berlin auf.
- Wann: Mai 2009
- Wo: Berlin Kreuzberg
- Weitere Infos:
- Webseite – www.carrotmobberlin.com
- Email - carrotmobberlin@gmail.com
- Facebook – carrotmob Berlin – Gruppe
Carrotmobs sind eine Art Smart-Mob bei denen es darum geht Geschäfte/Unternehmen von einem umweltfreundlicherem/nachhaltigerem Geschäftsgebaren zu überzeugen. Unternehmen können sich für die Teilnahme an einen Carrotmob bewerben und werden dann an einem bestimmten Tag von möglichst vielen Carrotmobbern/-Shoppern überrannt. Im Gegenzug verpflichtet sich das Unternehmen einen prozentualen Anteil seines Umsatzes an diesem Tag in Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz einzusetzen. Mehr Infos zu Carrotmobs gibt es auf dem best-practice-business-blog.
Im Dezember letzten Jahres gab es den ersten Carrotmob in Amsterdam. Die Bar Walsdorf verpflichtete sich dazu 60% der Umsätze zu investieren. Laut Strawberry Earth kamen 140 Leute, um Glühwein gegen den Klimawandel zu saufen. 2.000€ setzte das Waldorf um und wird somit 1.200€ in Eco-Upgrades investieren. Folgendes Video zeigt zudem das Ergebniss: “En morgen heerlijke kater voor het klimaa”
Und auch die ersten Veränderungen sind im Waldorf bereits implementiert worden (siehe Where did your money go?):
- LED lights instead of normal lights
- A ‘standby killer’ for the espresso machine
- Changing from Nuon energy to Greenchoice energy
- A spring hinge on the porch door to prevent loss of warmth
- Water savers on all taps in the bar and kitchen
- The broken tap in the bathroom is going to be fixed
- Organic food on the menu where possible
- And Waldy is looking into the prices for a new window frame so the front of the bar will be double glazed and therefore better insulated
Es ist doch noch Winter und trotzdem sprießen die LOHAS-Shops fröhlich aus dem Boden. Nach Landecht über den wir auch schon berichteten (Landecht - E-Commerce direkt vom Erzeuger), geht nun kisju, der Lebensmittelmarktplatz für kleine Produzenten an den Start.
Kisju ist der erste Online Marktplatz, der Menschen, Produzenten und Lebensmittel verbindet: Lokale Produzenten bieten feine Spezialitäten an, die mit Sorgfalt und Liebe in Handarbeit hergestellt wurden. Zertifizierte Verkäufer ermöglichen kleinen Produzenten aus aller Welt ihre Waren zu fairen Konditionen zu verkaufen. Und Sie können mit einem guten Gewissen wertvolle und besondere Lebensmittel einkaufen. Lebensmittel mit einer Geschichte von Menschen für Menschen.
Das Modell ist sehr an Tradoria angelehnt, jedoch mit einem klaren Fokus auf Lebensmittel-Produzenten ähnlich wie Foodize:
1. Sie können in wenigen Minuten Ihren eigenen individuellen Online Shop eröffnen
2. Wir generieren Ihre Kunden, wickeln Bestellung und Bezahlung ab.
3. Sie erhalten die Bestelldaten per Fax oder per E-Mail und versenden an den Kunden
4. Wir zahlen Ihnen Ihren Umsatz aus
Wie deutsche-startups berichtet, enststand die Idee zu kisju auf Rügen. Die Gründer suchten nach einer Möglichkeit, dass jeder Konsument regionalen Spezialitäten einfach bestellen kann und wie gleichzeitig kleine Produzenten bei ihrem Absatz unterstützet würden. Die Bandbreite bei kisju soll von Brot über Aufstriche bis zu Essig reichen. Zum Start des Marktplatzes werden rund 50 Lebensmittelanbieter dabei sein.
Als Beispiel-Shop kann man sich die “Kleine Keks Manufaktur” anschauen. Und natürlich ganz Obamapreneure sind die Macher von kisju über ein Blog, Twitter und Facebook erreichbar.


