Newsletter

Sponsored Links
Suche
Type & hit enter to search
Sponsored Links

links for 2008-09-29

Good Bye Fair Trade Man! – Ein offener Brief

Lieber Fair Trade Man,

die letzten zwei Wochen mit dir waren eine schöne Zeit. 14 Sequals gab es, und damit hast du Spiderman immerhin um 11 übertroffen.

Auch wenn du vielleicht nicht so spektakulär wie Spiderman agiert hast und es bei dir eher entspannt und entschleunigt zu ging, so hast doch auch du diese Welt, wenn auch im kleinen, zu einem besseren Ort gemacht.

Die Veränderungen habe ich am eigenen Leib gespürt. Meine Wahrnehmung wurde selektiver, ich sah Stände von Eine-Welt-Initiativen, wo ich früher von bunten Strick-Pullies geblendet wurde. Heute konnte ich an keinem vorbeigehen ohne nicht wenigstens ein neues faires Produkt auszuprobieren. Neben Tee und Kaffee, die ich eh’ schon als Fair-Trade-Produkte in meinen Regalen stehen hatte, probierte ich Schokolade, Gummi-Bärchen, Kakao, Energy-Drinks, Schokocreme und einen fairen Wein, den ich ganz besonders hervorheben möchte (den 2007 Cabernet Sauvignon von Stellar Organics – bio und fair).

Das Faire Fest in Wuppertal, war sicherlich mein Highlight dieser Fairen Woche. Etlich Stände, die die ganze Facette des fairen Wuppertals gezeigt haben und ein ansprechendes Rahmenprogramm, haben mir und meiner Familie eine schöne Zeit beschert.

Mir hat es Spass gemacht dir zuzuschauen und ich verspreche dir, das deine Entbehrungen nicht umsonst waren. Ich werde weiterhin verstärkt fairer und einfach nachhaltig konsumieren. Und vielleicht besuchen wir ja mal gemeinsam die GEPA-Zentrale im schönen und fairen Wuppertal.

So long, farewell, auf Wiedersehen, good bye!

Grüne Promis – Grün ist Geil

Wie Martin Unfried schon bei seinem Vortrag in Mainz treffend und anschaulich dargestellt hat, sollten nachhaltige Produkte nicht mit guten Gewissen beladen und überladen werden und so die Konsumenten zum Konsum “nötigen”.  “…das sind moderne Produkte, die muss man haben, weil man sie haben will. In der Konsumgesellschaft muss man was haben um seines selbst willens.”  Es geht darum klassische Marketingstrategien bei nachhaltigen Produkten umzusetzen und für eine Professionalisierung zu sorgen. (Das soetwas aber auch in die Hose gehen kann, sieht man am Beispiel Bionade)

Sein Vorschlag ist eine “Agentur für Klimaschutzgefühle”, die für 100 Mio. € zehn A-Promis einkauft, die mit allem mögliche Öko-Pipapo ausgestattet werden. Seine vorläufige Liste enthält Vorschläge wie Heidi Klum, Thomas Gottschalk, Michael Schumacher, Harald Schmidt, Tokio Hotel, Andre Rieu, Hape Kerkeling, Franz Josef Wagner, Josef Joffe, Bayern München und den Musikantenstadl.

Die Amis sind uns da, auch wenn es bei Ihnen eine Zeit gedauert hat, mal wieder einen Schritt voraus. Promis stellen sich der “grünen” Sache ganz bereitwillig zur Verfügung, da es mittlerwiele einfach zum guten Ton gehört. Ein Toyota Prius ist dort ein Statussymbol, das seinen Besitzer eine grüne Aura verleiht und so hip werden läßt. (Manchen anscheinend zu hip, so dass es schon erste Hass-Attacken gegen den Prius gibt.) Es gibt Internetseiten und Blogs von Promis, die einen grünen Lifestyle propagieren. wie bspw. von Gisele Bündchen oder Leonardo di Caprio.

Es gibt anscheinend so viel über das grüne oder nicht so grüne Leben der Promis zu berichten, dass sich damit schon ein eigenes Gossip-Klatsch-und-Tratsch-Blog befüllen lässt. Ecorazzi berichtet über die neuesten Öko-Aktionen der Promis. Sei es eine Aktion von PETA, die Armani-Family Tom Cruise und Katie Holmes davon zu überzeugen ihrer Tochter Suri kein Fell anzuziehen, sei es der unvermeintliche Bono, der in natürlich nicht fehlen darf, sogar der Tod von Thomas Dörflein (der Tierpfleger von Eisbär Knut) wird thematisiert.

So etwas brauchen wir auch für Deutschland! Aber dafür müssten unsere Promis erstmal einen nachhaltigen Stil pflegen und offensiv vertreten. Anyone?

“Die Grüne Tomate” – Die erste web.2.0-Auszeichnung für dreistes Greenwashing

die gruene tomate Die Grüne Tomate  Die erste web.2.0 Auszeichnung für dreistes Greenwashing
Die Grüne Tomate

Greenwashing ist der Versuch von Konzernen sich in der Öffentlichkeit durch PR- oder Marketing Aktivitäten einen grünen Anstrich zu verpassen. Bei Utopia wird dazu in Kürze zum ersten Mal “Die Grüne Tomate” verliehen. Ganz heiß im Rennen ist Ronald Pofalla (“Atomstrom ist Ökostrom”), dass ist zwar streng genommen kein Greenwashing, sondern dumm, aber trotzdem lustig. (zur Abstimmung)

Sehr passend zu diesem Thema gibt es ein lustiges kleines Video von MTV.

0 Die Grüne Tomate  Die erste web.2.0 Auszeichnung für dreistes Greenwashing

via Utopia

Hier wirbt der Sender für seine MTV-Switch-Kampagne, die das “junge” MTV-Publikum in Sachen Öko informieren soll.