- Hotel Nimb in Kopenhagen. Ein Paradies für LOHAS!?
- Penny hat ein eigenes Label für Fair Trade und Ökoprodukte entwickelt.
- Um mit nachhaltigen Produkte zu handeln und dazu noch seine Organisation nachhaltig aufzustellen, brauchen Unternehmen solche Projekte nicht zwangsweise subventionieren. Das Beispiel von Café Intención der Firma Darboven aus Hamburg zeigt, dass so etwas auch (wirtschaftlich) erfolgreich sein kann.
Green Map ist eine Platform, auf der man Unternehmen, Institutionen, Organisationen oder auch einfach Orte, die in den Bereich Nachhaltigkeit fallen, verzeichnen kann. Es besteht die Möglichkeit eine eigene Karte zu entwerfen und mit eigenen Einträgen zu füllen. Hierfür steht ein eigenes Green Map Icon-Set zur Verfügung.
via Sebastian Backhaus und Bio Emma
Sieht auf jeden Fall interessant aus! Die Frage ist, ob man hier analog zu Sebastians Reihe “Nachhaltige Unternehmen aus Freiburg” eine Karte schaffen kann, die wir anderen Nachhaltigkeits-Blogger befüllen. (Die Reihen “Nachhaltige Unternehmen in Wuppertal” und “Nachhaltige Unternehmen in Mainz” sind natürlich auch geplant.) Oder ob wir uns auf ein eigenes Label (wie wäre es mit “einfachnachhaltig”
) einigen und eine eigene Kategorie bei Qype einfordern. Sucht man nach nachhaltig (21 Ergebnisse) oder Nachhaltigkeit (9 Ergebnisse) findet man noch nicht so arg viel, bei Bio (1653 Ergebnisse) und Öko (230 Ergebnisse) sieht es aber schon anders aus.
Stephan Uhrenmacher, Gründer von Qype, betreibt mit sustainabl? immerhin auch ein eigenes Blog zum Thema Nachhaltigkeit. Vielleicht ist/wäre er ja für diese Idee empfanglich.
Wir als kleines und gerade einmal 10 Tage altes Blog lernen immer gerne von den “großen” Nachhaltigkeit-Blogs. So natürlich auch von Christoph Harrachs KarmaKonsum, der heute auf seinem Blog eine Tag Cloud von Wordle präsentiert. (siehe KarmaKonsum als Tag Cloud)
Da wollen wir natürlich in nichts nachstehen und präsentieren unsere, wenn auch nach 10 Tagen wenig repräsentative Wordel-Tag-Cloud.
Schön dass “Grüne” in grün und “Tomate” in rot dargestellt. Mir ist Ronald Pofalla allerdings noch ein wenig zu prominent im Bild.
bringmirbio.de ist ein Lieferdienst für Bio-Produkte, der zum einen als ganz normaler Webshop funktioniert, zum anderen aber auch das Abo-Bio-Kisten-Modell von lokalen Bio-Supermärkten oder Bio-Bauernhöfen auf das Internet überträgt. Aufmerksam wurde ich auf bringmirbio durch eine Aktion von Utopia , wo eine spezielle Utopia-BringmirBio-Kiste angeboten wurde. Ich entschied mich jedoch für die BringmirBio-Schnupperkiste, die mir auch zu meinem Wunschtermin (vorigen Samstag) geliefert wurde.
Sie enthielt folgende Produkte:
- Lauch - 0,43Kg
- Kürbis-Hokkaido, eigene Ernte - 1,00 Stk.
- Salat Kopf - 1,00 Stk.
- Mangold bunt, eigene Ernte - 0,83Kg
- Paprika, spitz, hellgelb-orange-rot - 0,28Kg
- Apfel der Woche: Festival - 0,72 Kg
- Mango Osteen – ca. 500g
- Birnen Conference - 0,68Kg
- Möhren, Angebot der Woche - 0,55Kg
- Weizenmischbrot - 750g
- Gemüsebürste bringmirbio - 1,00 Stk.
- Süßrahmbutter – 250g
- Faire Vollmilch 3,7% Bioland, Karton - 1 l
- Eier – 6 Stück “M”
Soweit so gut. Die Vor- und Nachteile von bringmirbio wurden ja auch schon in anderen Blogs zu genüge hervorgehoben. (siehe hierzu Konsumguerilla, Leben ohne Diät, Matthias Süss, Mauric Morell, Naturtipps und Umgebungsgedanken (Teil 2))
Ja, auch ich finde bringmirbio grundsätzlich klasse. Die Qualität der Produkte ist unbestritten gut, auch wenn leider zwei Eier ein wenig angedötscht waren. Die Rezepte, die der Bestellung beilagen und die Online-Rezeptdatenbank sind super. Die Firma kommuniziert transparent und wirkt in ihrem Internetauftritt durchweg sehr sympathisch.
Kritisch sehe ich ebenfalls den Versand (auch wenn die CO2-Bilanz des DHL-Services wahrscheinlich besser ist, als wenn ich selber zum Bio-Bauernhof fahre) und vor allem die Unmengen an Pappe und Papier, in denen die Lebensmittel (zugegeben notwendiger Weise) verpackt sind (die Kisten wurden allerdings sehr schnell in Spielzeug umfunktioniert). Der Preis von 36 EURO 30 EURO (Versandkosten waren fälschlicherweise mit aufgeführt) ist zwar recht hoch, aber wie ich finde, für die gebotene Qualität angemessen. Die Regionalität der Produkte ist natürlich nicht gegeben, aber auch mein lokaler Bio-Bauernhof bietet in seinem Vollsortiment Garnelen etc. an, die er garantiert nicht in seinem Aquarium züchtet.
Mein Sohn fand es jedenfalls Spitze und hatte einen riesigen Spass beim auspacken. “Das hat uns der Bauer geschickt und die Post hat es gebracht. Das mag ich ALLES.” postulierte er andauernd. Kürbis (lecker mit Bacon umwickelt und gegrillt), Birnen und Äpfel wurden sofort anstandslos aufgegessen. Für Mangold brauche ich noch ein anständiges Rezept (gerne auch in den Kommentaren), aber auch hier wird er hoffentlich kräftig zuschlagen.
Auch wenn ich persönlich lieber zu dem mir nahe gelegenen Hof Sondern fahre, könnte bringmirbio von Fall zu Fall eine gute Alternative sein. Hof Sondern ist immerhin als “Biomarkt des Jahres” mit der goldenen Selly ausgezeichnet. Hier ist der Einkauf ein Erlebnis. Spielplatz für die Kinder, Bio-Kaffee oder -Tee für die Eltern und das alles in idyllischer Atmosphäre sind kaum zu schlagen und jedes Mal ein toller Familienausflug.
Der Online-Shop von bringmirbio ist gut strukturiert und man kann schnell und benutzerfreundlich einkaufen. Hier können sich viele regionale Bio-Läden und -Bauernhöfe eine Scheibe abschneiden, um so auch bequeme LOHAS zu erreichen, die ein paar schnelle Klicks dem Erlebniseinkauf auf dem Bauernhof vorziehen.



