- Eine neue Studie von McKinsey zeigt, dass Konsumenten eine große Macht über den Ausstoß von Treibhausgasen haben. 65% der US-Treibhausgas-Emissionen liegen unter direkter oder indirekter Kontrolle der Konsumenten und sind davon abhängig wie wir leben, fahren oder einkaufen
“Children see. Children do.” Ein wirklich tolles Video, das einem nochmal vor Augen führt, welchen Einfluss man auf seine Kinder hat.
Sicher werden hier Extreme gezeigt, aber gerade im Kleinen sollte man darauf achten, dass man seinen Kindern, aber auch fremden Kindern zeigt, wie man fair und verantwortungsbewusst miteinander umgeht.
Vielen Dank an Sebastian für den Tipp.
Gestern ist die schweizer Platform Faircustomer.ch online gegangen. Faircustomer sieht sich als “der Marktplatz für Schönes, Kreatives und Individuelles aus fairem Handel, aus gemeinnützigen Werkstätten und von Social Entrepreneurs”
Faircustomer bietet Händler und Produzenten mit einem sozialen Hintergrund die Möglichkeit, ihre Waren über die Platform zu vertreiben. Faircustomer erhält dafür 10% Provision. Zur Zeit finden sich 250 Produkte von 25 Händlern auf der Seite und ein Versand ist nur in der Schweiz möglich. Eine Ausweitung auf Deutschland soll aber noch innerhalb des ersten Jahres erfolgen und an die europaweite Expansion ist auch schon gedacht.
Im Konzept von Faircustomer finden sich viele verschiedene bekannte Elemente wieder. Das Ganze wird im Blog sehr treffend unter dem Titel “Rezept für Faircustomer” beschrieben:
“… Jochen Krisch beschreibt uns da als Mischung aus ebays world of good und den beiden Marktplätzen für Handgemachtes etsy.com und dawanda.com. In diese Richtung geht es, wir haben auch noch eine Prise Manufactum hineingerührt, für die Händler mit tradoria.de abgeschmeckt, noch einmal einen Hauch Otto darübergelegt, an humanized.com gerochen und servieren das Ganze nun nur mit fair und sozial hergestellten und gehandelten Produkten.”
Ein sehr vielversprechende Ansatz, der es hoffentlich schafft, die vielen verschiedenen Akteure, die es in diesem Bereich gibt, zu bündeln und so professionell an die Kunden heranzuführen. Dass es sich bei Faircustomer um ein gewinnorientiertes Unternehmen handelt, sehe ich dabei in keiner Weise kritisch. Ich denke, dass die Kommerzialisierung dieses Ansatzes mit einer Professionalisierung Hand in Hand geht, die einfach nötig ist um eine breite Masse an Menschen zu erreichen.
Wichtig und sehr positiv finde ich dabei aber das Leitbild von Faircustomer. Hier wird gezeigt, wie faires Unternehmertum auszusehen hat und so hoffe ich, dass Faircustomer für alle Beteiligten ein Erfolg wird und als Beispiel für andere Konzepte dienen kann.
Eine ausführliche Shopbesprechung findet sich auch in Reto Stauss’ Blog nachhaltigBeobachtet.
Auch wenn Bahnchef Hartmut Mehdorn einen rasanten Abstieg, vom Ökomanager des Jahres 2000 bis zum unsypathischsten Deutschen 2007, hinter sich hat, nimmt die Nutzung der Bahn stetig zu (siehe Wikipedia: Deutscha Bahn – Kennzahlen). Auch ich bin ein passionierter Bahnfahrer und träume schon von meiner Bahncard 100.
Heute hing die gesamte Bahn mal wieder voll mit mobil, dem Magazin der Deutschen Bahn, und ich muss ehrlich zugeben, ich mag dieses Werbeblättchen. Für mich ist es, zumindest teilweise, ein echtes LOHAS-Magazin. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass es zwischen den Zielgruppen der typischen Bahnfahrer und der typischen LOHAS eine große Schnittmenge gibt.
Die Oktober-Ausgabe enthält eine Reihe interessanter Artikel, die absoult ins Beuteschema des LOHAS passen (den Artikel über ThyssenKrupp lassen wir mal aussen vor):
Jenny mit den Schnitzerhändern – über die 24-Jährige Jenny Wagner, eine Holzspielzeugmachermeisterin (was für ein schönes Wort) aus Seiffen
Handys für Genießer – Auch wenn hier, durch die Picnic-Aufmachung und den Titel sehr offensichtlich um die LOHAS geworben wird und der Artikel eigentlich nicht die Frage beantwortet, warum es sich nun um Genießer-Handys handelt.
Die Zunge Europas – Exklusiv Passagen aus dem neuen Roman von Heinz Strunk, Autor von “Fleisch ist mein Gemüse: Eine Landjugend mit Musik“, inklusive Interview.
Zudem gibt es Reportagen über einen Golfball-Taucher, den Orient-Express, junge schwäbische Winzer, Züchter heimischer Rinderrassen und die Ausstellung “Updating Germany“, über utopisch-ökologsiche Architektur.
Also, solltet Ihr die mobil im Zug hängen sehen, schnell zugreifen.
- Joel Makower schreibt über die rasante Entwicklung, die sich in der Autoindustrie abspielt. Gab es vor wenigen Jahren noch gar keine, oder nur sehr wenige Initiativen etablierter Hersteller, die grüne Mobilitätskonzepte zum Inhalt hatten, springen immer mehr Unternehmen auf den Zug auf. Ford, GM, Honda, Enterprise etc.
