Nachdem Stephan Uhrenbacher Anfang des Jahres bei QYPE aus dem operativen Geschäft ausgestiegen ist, hatte er ja schon angekündigt sich zukünftig neuen Geschäftsideen zu widmen. Ein besonderer Fokus soll dabei auf nachhalitgen Ideen liegen:
In summary: Useful, disruptive, saving the environment. These are the discussions I enjoy and the businesses I will get involved in.
In einem aktuellen Interview bei turi.tv gibt es noch ein paar zusätzliche Infos:
Als Vorbild nennt Uhrenbacher, den ehemaligen Top-Manager von SAP, Shai Agassi, der sich jetzt mit better place vorgenommen hat dem Elektroauto zum Durchbruch zu verhelfen und somit seinen Beitrag zur Lösung des Klimawandels zu leisten.
Ich bin schon ganz gespannt, mit welchem Konzept Stephan Uhrenbacher uns überraschen wird, das die beiden Welten Web und Nachhaltigkeit zusammenbringt. Viel Erfolg!
Wie konnte OkashiQueen nur so lange vor mir verborgen vor sich hin bloggen? Erst durch einen Kommentar, bzw. ein getwittere von OkashiQueen bin ich darauf aufmerksam geworden und dann sehe ich auch noch direkt mit freude, das “better and green” als Linktipp genannt wurde. Dafür revanchiere ich mich ungefragt gerne.
Das Blog richtet sich zwar vornehmlich an Vegetarier, aber behandelt auch viele andere Themen, die sofort bei mir auf Interesse gestoßen sind.
OkashiQueen ist ein Blog, das sich vornehmlich an Veggies richtet, die für sich eine moderne aber doch bedachte Lebensweise gewählt haben und diese auch leben. Dabei stehen Lifestyle-Themen aus den Bereichen Mode, Produkte, Essen, Internet, Medien und mehr im Mittelpunkt der Berichterstattung. Das Blog widmet sich daher allen Themen, die einen Veggie interessieren – offensichtlich eine breite Facette. Natürlich werden auch wichtige Akteure in Interviews in Szene gesetzt.
Und da ich gerne vegetarisch koche, werde ich wohl das ein oder andere Rezept von OkashiQueen mal ausprobieren.
Seit 22 Jahren gibt es nun schon “Die Simpsons” und fast genausolange werden Umweltthemen behandelt, nicht umsonst ist Homer Angestellter in einem Atomkraftwerk. Das folgende Video zeigt Ausschnitte, wie Umweltthemen bei den Simpsons behandelt wurden.
Quintessenz des Filmes und damit auch zusammenfassend für den Ansatz, den die Macher /Autoren der Simpsons wählen:
Das Schicksal unseres Planeten liegt nicht in den Händen der besonders Reinen oder der besonders Bösen, sondern bei den Milliarden von ziemlich Faulen, aber eigentlich gut meinenden Homers irgendwo dazwischen.
Gibt es saubere Kohle? In der letzen Woche habe ich zu dem Thema schon die Aktion Coal for Obama vorgestellt. Heute sah ich dann das folgende witzige Filmchen, für das sich die Coen Brothers verantwortlich zeigen:
Erinnert hat mich der Raumerfrischer direkt an den Edel-Feinstaub aus dem Antipreneur-Shop. Beim Antipreneur-Shop handelt es sich um ein Kunstprojekt, welches sich als Online-Shop verkleidet hat. Es gibt hier allerhand abstruse und “leider” nicht real existierende Produkte wie Unglückskekse, Waldbrandtapete, oder das Kartenspiel “Kriege” zu kaufen gibt. Anstatt für die nur virtuell existierenden Produkte kann man wird man beim Klick auf den “Kaufen”-Button auf wohltätige Organisationen aufmerksam gemacht, die im Zusammenhang mit dem Thema des jeweiligen Produktes stehen und zum Spenden aufgefordert.
via Konsumpf und Sisyphos Periodical
KarmaKonsum wird dieses Jahr im Rahmen der KarmaKonsum Konferenz zum ersten Mal zusammen mit der GLS-Bank und GreenVenture.net den KarmaKonsum Gründerpreis verleihen. Ökosoziale Existenzgründer (Obamapreneure) sollen hier mit einem Dienstleistungspaket im Wert von über 30.000 ,- Euro ausgezeichnet werden.
Bis zum 19. April muss eine 10-seitige Skizze der Idee eingereicht werden. Eine namenhafte Jury, zu der unter anderem Peter Unfried (taz), Egbert Hünewaldt (GreenVenture.net), Anton Jurina (armedangels) und Jürgen Schmidt (Memo AG) gehören, werden bis Mitte Mai die TOP5 herauswählen und zu persönlichen Präsentationen einladen. die Preisverleihung findet am 19. Juni 2009 auf der KarmaKonsum Konferenz statt.
Anbei die Teilnahmevoraussetzungen für den Gründerpreis.
Existenzgründer aus dem öko-sozialen Endkunden-Markt, die durch ihre Geschäftsidee Potenzial haben, die Wirtschaft nachhaltiger zu gestalten.
Formale Voraussetzungen:
- Einreichung eines maximal 10-seitigen Gründerskizze (Hier kannst du das Basisdokument runterladen) bis zum 19. April 2009 per Email -> award (at) karmakonsum.de
- die Gründung muss innerhalb der letzten beiden Jahren stattgefunden haben (ab Anfang 2007)
- Sitz der Gründer muss in Deutschland sein, die Rechtsform ist unrelevant.
- Der Unternehmensgegenstand muss ein ökokologisch-nachhaltiges und/oder soziales Projekt sein, es kann sich auch um ein Non-Profit Projekt handeln – idealerweise richtet sich das Angebot an Endkunden.
- Das Geschäftsmodell sollte so nachhaltig sein, dass damit in den nächsten Jahren weitere Arbeitsplätze geschaffen werden können.
- Die Gründer dürfen bereits eine Startfinanzierung erhalten haben. Die Investitionssumme darf jedoch 500.000 Euro nicht überschreiten.
Wirklich eine klasse Initiative, die KarmaKonsum da auf die Beine gestellt hat. Bin schon gespannt, welche Konzepte dort präsentiert werden. Ein wenig Offenheit im ganzen Prozess wäre zu wünschen, um das breite Spektrum nachhaltiger, öko-sozialer Geschäftsmodelle und Non-Profit-Projekte der Öffentlichkeit zu präsentieren.
via KarmaKonsum
