
CO2-Waage - Meet the Food You Eat
Wieviel CO2 verbraucht mein Essen und welchen Effekt hat dies auf die Umwelt? Auf diese nicht ganz einfache Frage haben Adam Little, Eilidh Dickson und Siddharth Muthyala versucht, die richtige Antwort zu finden. Herausgekommen ist dabei die CO2-Waage “Meet the Food You Eat”, die am Copenhagen Institute of Interaction Design (CIID) entstand.
Die Waage, die über RFID-Tags ihre Informationen bezieht, zeigt an, wieviel Kohlendioxid beim Transport der Lebensmittel ausgestoßen wurde und wieviele Bäume man benötigt, um dies innerhalb eines Jahres auszugleichen. Gedacht ist dies als pädagogisches Instrument, um die Öffentlichkeit über die Konsequenzen ihrer Konsumentscheidungen aufzuklären.
Mehr zum Projekt im Blog von Adam Little und im folgenden kurzen Video.
via Yanko Design


BITKOM - Umweltbewusstsein bei Hightech-Käufern
Trotz Wirtschaftskrise und klammer Kassen achten immer mehr Verbraucher beim Kauf von elektronischen Geräten auf Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz. Eine Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM ergab, dass fast 60% der Konsumenten bereit sind einen höheren Preis für Hightech-Geräten wie Handys, Computern oder Druckern mit Umwelteigenschaften zu zahlen.
Dies ist kein kurzfristiger Trend, sondern hohe Strompreise und die Diskussion über den Klimawandel haben bei den Käufern zu einer dauerhaften, verstärkten Nachfrage nach solchen Produkten geführt. So dass trotz eines schwierigeren wirtschaftlichen Umfelds Umwelteigenschaften, im Gegensatz zu vorangegangenen Befragungen, bei den Verbrauchern an Bedeutung gewonnen haben.
Finanzkrise hin, Wirtschaftskrise her, wer in diesen Zeiten sinnvoll investiert, der kann damit nicht nur der Umwelt etwas gutes tun, sonder gleichzeitig seinen eigenen Geldbeutel schonen. Weitere grüne Möglichkeiten seinen Geldbeutel zu schonen ohne investieren zu müssen, findet man zur Zeit bei Ecopreneurist “10 Green Ways To Cut Business Costs“.
Das man nicht immer viel Geld ausgeben muss, um eine extrem coole und nachhaltige Büroeinrichtung zu bekommen, zeigen die Beispiele der Werbeagenturen Gummo und Nothing, beide übrigens aus Amsterdam.

Gummo - Recycletes Büro
Gummo setzt auf gebrauchte Möbel, welche zur Vereinheitlichung einfach alle komplett dunkel grau angesprüht werden. Die Möbel die hier verwendet wurden stammen dafür ausschließlich vom niederländischen eBay-Verschnitt Marktplaats, aus Läden von Wohltätohkeitsorganisationen oder aus dem alten Büro. Sieht ganz schön stylisch aus! Für die Idee und die Innenarchitektur insgesamt zeigt sich das Büro i29 verantwortlich. Weitere Fotos und Infos gibt es bei FromFiftyFive (via stylespion).

Nothing - Büro
Die Agentur Nothing hat einen anderen Ansatz gewählt und die komplette Büroeinrichtung aus Pappe erstellen lassen und mit der “no screw, no glue”-Technik (keine Schraube, kein Kleber) zusammengebaut. Der besondere Clou bei diesem Konzept ist, dass das doch recht eintönige braun nicht für immer so langweilig bleiben soll. Kunden und Mitarbeiter sind dazu eingeladen dies zu beschreiben, zu bemalen und mit lustigen Zeichnungen zu versehen. Ebenfalls nachhaltig, ebenfalls sehr stylisch. Mehr Fotos gibt es auf der Internetseite der Agentur (via smarterware).

