permalink

8

Reisebericht eines T-Shirts – Rebel with a cause

Bei Konsumpf bin ich auf das Video “Rebel with a cause” aufmerksam geworden. Dieser “Grafic Novel”, den Kristian Labusga für seine Diplomarbeit anfertigte,  zeigt, welche Reise ein T-Shirt, angefangen bei der Produktion, über seinen Tragezyklus bis hin zu seiner Zweitverwertung in der Altkleidersammlung für die Armen dieser Welt, auf sich nimmt. Von den Baumwollfeldern in Texas gelangt es in mehreren Verarbeitungsschritten über Indien, Taiwan, China und Ungarn schließlich in unsere Hände und an unseren Körper. Dabei und natürlich während des Tragezyklusses, werden Unmengen an Ressourcen verbraucht. Der ökologische Rucksack der rund 200g Stoff, wächst während seins gesamten Lebenszyklus auf über 5 Tonnen an.

Das Video erinnert mich sehr an das Buch “Reisebericht eines T-Shirts: Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft Reisebericht eines T Shirts   Rebel with a cause” (im Original The Travels of a T-Shirt in the Global Economy: An Economist Examines the Markets, Power and Politics of World Trade Reisebericht eines T Shirts   Rebel with a cause) von Pietra Rivoli, Wirtschaftsprofessorin an der Georgetown University in Washington, die ebenfalls den gesamten Produktlebenszyklus eines T-Shirts verfolgte und auch den Altkleider-Export nach Afrika in ihre Betrachtungen mit einschloss. Wer sich also neben dem “kurzen, knackigen Filmchen” für die Hintergründe interessiert, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.

Wer sich für nachhaltig produzierte T-Shirts oder Mode im Allgemeinen interessiert, sollte sich mal bei korrekte-klamotten umsehen, wo viele Labels und Vertriebe nachhaltig produzierte Kleidung zum Bloggen zusammengetan haben oder sich die Liste mit Eco-Fashion Online-Shops von Sebastian Backhaus ansehen.

8 Kommentare

  1. …diese Dimensionen! Kann man fast nicht glauben; dabei isses ja wirklich so. Ich versuch’ ja echt seit zwei Jahren nur noch eco-shirts zu kaufen; grad’ wenn ich sowas sehe;…da wird mir echt anders von.

    Thx für’s rausfischen.

  2. Ja, ganz schön erschreckend. Soweit es möglich ist (soweit es der Geldbeutel zuläßt) achte ich auch drauf. Besonders bei meinen Kindern. Obwohl wir für die eigentlich fast alles auf Kindertödelmärkten holen. (Ist ja quasi auch Altkleider!)

    Heute habe ich mir auch mal wieder einen schönen Bio-Baumwoll-Hoodie von Ken Panda gegönnt. http://ow.ly/gafx

    Gibt es eigentlich die Cradle 2 Cradle T-Shirts von Trigema schon zu kaufen? http://www.epea.com/deutsch/produkte/trigema.htm

  3. Das Video hat mir sehr gut gefallen.Ehrlich gesagt das T-Shirt ist schon ein sehr wichtiges Teil meines Schrankes :) Ich glaube das ist einer meinen Schwächen…

  4. Hi you got a nice point there. The massive journey that a product takes from start to finish during its production lifecycle is sometimes something to think about. Some products undergo massive amounts of passing to and fro which leaves a huge carbon footprint behind. We in http://climatarians.org need to endorse and purchase only products that are greener.

    Thanks for the post.
    Joost Hoogstrate

  5. Pingback: GreenHubs.com » Rebel with a Cause, or The Dead Man’s Shirt

  6. Pingback: Rebel with a Cause, or The Dead Man’s Shirt

  7. Pingback: nachhaltiger.de » Blog Archive » Rebel with a Cause, or The Dead Man’s Shirt

  8. Pingback: Das Abenteuer unserer Hintern | betterandgreen

Hinterlasse eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.